Mit Baby in die Sonne: Tipps für eine sichere Zeit im Freien

Mit Baby in die Sonne: Tipps für eine sichere Zeit im Freien

Endlich Sommer. Bist du bereit für unvergessliches Sommerabenteuer mit deinem Baby in der Sonne? In diesem Blogbeitrag möchte ich dir wertvolle Tipps und Tricks geben, wie du eine sichere und unbeschwerte Zeit im Freien verbringen kannst. Du bekommst ein paar Ideen, wie du sicherstellen kannst, dass dein Baby vor der Sonne geschützt ist und ihr den Sommer in vollen Zügen genießen könnt.

Warum sollen Babys nicht in die Sonne?

Die Haut von Babys und Kindern ist noch nicht sehr dick und hat keinen großen Eigenschutz. Sie kann viel schneller austrocknen und ist anfällig für akute und langfristige Schäden durch die Sonne. Sie ist dadurch besonders empfindlich und muss geschützt werden. Darum gerne ein paar Dinge beachten, wenn du mit Baby in die Sonne willst.

Die Zeit zwischen 11.00 und 16.00 am besten drinnen verbringen oder im Vollschatten. Denn in dieser Zeitspanne ist die UV-Belastung am höchsten und auch der UV-Index erreicht seinen Tageshöchstwert. Besonders im 1. Lebensjahr sollen Babys überhaupt nicht in die Sonne. Das Risiko von Hautschäden ist hier noch sehr groß. Kommt Kinderhaut übermäßig viel mit direkter Sonneneinstrahlung in Kontakt, ist das ein Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Die ersten Jahre sind entscheidend dafür, wie hoch das spätere Risiko ist an Hautkrebs zu erkranken. Wichtig: Schäden an der Haut entstehen auch schon, wenn noch kein Sonnenbrand da ist. Für Babys unter einem Jahr gilt daher: Keine direkte Sonneneinstrahlung, bitte nur im Vollschatten aufhalten.

Vollschatten, was bedeutet das?

Schatten ist nicht gleich Schatten. Auch beim Aufenthalt unter einer Markise, einem Sonnenschirm oder Bäumen kann es sein, dass dein Baby nicht ausreichend vor der Sonne geschützt ist. Daher achte bei Markisen, Schirmen und Strandmuscheln auf den ausgewiesenen UV Schutz. Der Schatten einer Hauswand oder sehr dichte Bäume bieten Schutz.

Der UV Index – Wann ist es mit Baby in der Sonne ungefährlich, wann ist Sonnenschutz nötig

Der UV Index gibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Bestrahlungsstärke an. Je höher der UV-Index ist, desto höher ist die UV-Bestrahlungsstärke, desto schneller kann bei ungeschützter Haut ein Sonnenbrand auftreten.

Der UV-Index wurde von der WHO definiert und ist weltweit einheitlich. Daher bedeutet zum Beispiel ein UV-Index von 7 in Deutschland genau dasselbe wie der gleiche Wert in Kenia oder Kanada. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz). Bewegt sich der UV Index zwischen 1 und 2, ist das unbedenklich. Sobald ein Index von 3 oder höher erreicht ist, ist Sonnenschutz notwendig. Um festzustellen wie hoch der Index ist, kannst du dir passende Apps auf dein Mobil Telefon laden. Da siehst du dann auch, wann der höchste Wert des Tages ist und wann der Wert wieder absinkt.

Welche Kleidung schützt mein Baby vor der Sonne?

Wenn der Aufenthalt drinnen oder im Vollschatten nicht möglich ist, sollte dein Kind am besten langärmlige Kleidung tragen. Hier eigenen sich besonders gut:

  1. Spezielle UV Kleidung – achte hier auf den Standard 801. UV Kleidung mit Standard 801 wurde nicht nur im Neuzustand geprüft, sondern auch nass, gedehnt und nach dem Waschen. Sie bieten den zuverlässigsten Sonnenschutz. Der UV Schutzfaktor von Textilien wird in UPF (Ultra Protection Factor). Kleidungsstücke mit UPF 50 lassen nur ein fünfzigstel der UV-Strahlung durch, das sind 2%. Sie halten also 98% der UV-Strahlung ab. Einige Beispiele für UV Kleidung die nach dem Standard 801 geprüft wurde, findest du in meiner Sommer-Must-have-List Klick
  2. Wolle Seide Kleidung – Wolle Seide hat einen natürlichen UV Schutz. Außerdem ist sie temperaturausgleichend und reguliert die Feuchtigkeit. Dein Kind schwitzt darin also nicht so schnell und kann auch im Sommer gut einen langärmeligen Wolle/Seide Body oder shirt tragen. Mein Empfehlung ist hier der Flex-Body. Ein teilbarer Body wo du nach belieben Unter- und Oberteil einzeln tauschen kannst. Auf den Flexi-Body kannst du mit meinem Code perfekt15 einen Rabatt von 15% bekommen. Mehr Infos hier
  3. Auch andere Kleidungsstücke schützen vor der Sonne. Grundsätzlich gilt: Je dichter gewebt und je dunkler die Farbe = je besser der Sonnenschutz. Sonnenhüte mit breiter Krempe schützen Gesicht, Kopf und Nacken vor direkter Sonneneinstrahlung.

Sonnencreme – darf ich mein Baby eincremen?

Wie oben schon erwähnt, sollten Babys keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein und dann benötigen sie auch keine Sonnencreme. Wenn du mit deinem Baby in die Sonne gehst, oder außerhalb des Vollschattens bist, musst du dein Baby schützen. Am besten durch die passende Kleidung. Unter einem Jahr sollte nicht gecremt werden, doch hier gehen die Meinungen auseinander. Falls du Creme nutzt, achte auf folgendes: Für Kinder immer den höchsten LSF 50 nutzen. Und zwar mit ausreichend Sonnencreme. Um den angegebenen LSF zu erreichen, sollten es 2mg Creme pro Quadratzentimeter Babyhaut sein. Du solltest spätestens alle 2 Stunden nachcremen und auch nach dem Baden den Sonnenschutz erneuern. Unter UV Kleidung bitte keine Sonnencreme verwenden, das ist für diese Textilien nicht gut und auch nicht nötig. Für Kinder eigenen sich besonders mineralische Sonnencremes, aber auch einige Cremes mit chemischen Filtern, die gut für Babys geeignet sind. Meine Empfehlungen findest du hier.

Öle als Sonnenschutz

Nein. Bitte nicht. Kokosöl, Himbeeröl und was sonst noch so als toller UV Schutz angepriesen wird schützt nicht wirklich. Verschiedene Studien belegen, dass der LSF von Ölen immer sehr niedrig ist und auf keinen Fall ausreichen für ein Baby oder Kleinkind.

Hast du Fragen zum Thema Sonne & Baby oder Kleinkind? Kommentiere gerne diesen Beitrag.

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