Sind Schlafgewohnheiten gefährlich?

Sind Schlafgewohnheiten gefährlich?

Von Schlafgewohnheiten, auch Schlafassozitationen genannt, liest man immer wieder. Oft in einer eher negativen Richtung. Sind Schlafgewohnheiten wirklich so schlecht? Schaden sie eventuell sogar? Das klären wir in diesem Beitrag.

Was sind Schlafgewohnheiten überhaupt?

Schlafgewohnheiten sind ganz allgemein die Art, wie ein Kind einschläft. Das
können sehr unterschiedliche Dinge sein:

  • Stillen (siehe diesen Blog Beitrag zum Einschlafstillen)
  • Tragen
  • Bewegung (Wippe, Pezziball, Auf dem Arm, Auto…)
  • Pulen, Knibbeln (an den Eltern)
  • Haare (der Eltern) wühlen
  • Flasche trinken
  • uvm

Verknüpfen Babys eine bestimmte Einschlafhilfe ganz besonders fest, entsteht
daraus eine Einschlafassoziation. Das bedeutet, wenn sie wach werden, wollen
sie auf die genau gleiche Art wieder in den Schlaf begleitet werden. Wenn das
bei jedem Aufwachen der Fall ist, kann das schnell sehr anstrengend werden.
Denn der Schlafzyklus eines Babys dauert nur ca. 50 Minuten, dann erwacht das
Kind.

Sind Schlafgewohnheiten per se etwas schlechtes?

Auch, wenn einige Ratgeber und leider auch einige Fachpersonen es so darstellen,
das sind sie natürlich nicht. Unsere Babys sind nicht dazu gemacht alleine
einzuschlafen. Vielmehr brauchen Sie die Nähe einer Bezugsperson um sich sicher
zu fühlen. Unsere Babys sind Steinzeitbabys und total darauf gepolt, nicht allein gelassen und
vom Säbelzahntiger gefressen zu werden. Oder vergessen zu werden. Oder zu
erfrieren. Oder zu verhungern. Alles Szenarien, die früher in der Welt unserer
Vorfahren durchaus denkbar waren. Um also ihr Überleben zu sichern wollen Babys
nicht allein sein, getragen werden, gefüttert werden und sich auf eine große Person
verlassen können. Diese Sicherheiten vermitteln die gängigen Gewohnheiten. Nähe,
Bewegung, Stillen/ Flasche. Das zu bekommen sind natürliche Erwartungen, die
unsere Kinder ab Geburt haben. Es sind Grundbedürfnisse und müssen befriedigt
werden. Zu behaupten, man gewöhnt seinem Baby etwas schlechtes an ist
schlichtweg falsch. Das sind sozusagen biologisch verankerte Assoziationen.
Einem Baby das Bedürfnis nach Nähe abgewöhnen zu wollen (es muss lernen alleine
einzuschlafen) ist grausam und führt sicher nicht zu erholsamen Nächten. Und falls
die Nächte besser werden, dann auf Kosten von Babys Psyche und Urvertrauen. Es
ist also nicht nötig Einschlafhilfen von Anfang an zu vermeiden. Im Gegenteil.
Einschlafhilfen können oft sogar total hilfreich sein, da sie dem Baby schnell in den
Schlaf helfen. Habt bitte keine Angst etwas zu nutzen was euch aktuell die Schlafsituation erleichtert, weil ihr Angst vor später habt.Ja, es kann eine Gewohnheit entstehen, aber die kann auch wieder verändert werden.
Merke: Mit Nähe, Liebe, Sicherheit und dem Erfüllen von Bedürfnissen können
Babys nicht verwöhnt werden. Davon gibt es einfach nie zu viel. Lasst euch
bitte nicht verunsichern!

Der Unterschied zwischen einem Bedürfnis und einer Angewohnheit

Wenn dein Baby dich zwickt, nur in der Trage schläft oder an deinen Haaren zieht, kann das natürlich belastend sein. Und solche Dinge dürfen natürlich verändert werden. Wichtig ist hier zu unterscheiden ob es sich um ein Bedürfnis oder eine Angewohnheit handelt. Bedürfnisse wie Hunger, Nähe, Sicherheit können und sollen auf keinen Fall abgewöhnt werden. Bei Dingen wie Tragen oder knibbeln handelt es sich allerdings um Strategien, die ein Bedürfnis befriedigen. In der Trage erfüllt sich dein Kind eventuell das Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit. Das ist ok, solange es für die Eltern auch ok ist. Falls nicht, darf das verändert werden. Denn Nähe und Sicherheit können auch auf andere Arten erfüllt werden.
Schläft dein Baby nur auf eine bestimmte Art ein? Erzähl gerne in den Kommentaren.

Mehr zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf und Schlafgewohnheiten erfährst du auch in meinem Ebook.

Ab wann benötige ich ein Nachtlicht für mein Baby?

Ab wann benötige ich ein Nachtlicht für mein Baby?

Soll mein Baby mit Nachtlicht schlafen, oder lieber ganz im Dunkeln? Diese Frage wird sehr oft gestellt. Und wie (fast) immer ist die Antwort: Kommt drauf an. Gerade in der Anfangszeit sind es eher die Eltern, die ein wenig Helligkeit benötigen. Sie möchten direkt sehen können wie und wo ihr kleiner Schatz liegt. Es ist hilfreich, um die optimale Stillposition zu finden, das Baby richtig anzulegen oder um das Fläschchen zuzubereiten. Doch braucht auch mein Baby ein Nachtlicht um besser zu schlafen?

Schläft mein Baby mit Nachtlicht besser?

Nein. Wahrscheinlich nicht. Gerade in den ersten Monaten können wir unsere Babys durch Dunkelheit in der Nacht und Helligkeit am Tag dabei unterstützen, einen Tag-Nacht-Rhythmus zu entwickeln. Gleichzeit schlafen meiner Erfahrung nach auch später die meisten Kinder besser, wenn es völlig dunkel ist. Sogar das Lämpchen vom Router oder Licht, das durch die Rollladenritzen fällt, kann sich negativ auf den Schlaf auswirken. Tatsächlich sind Verdunklungsvorhänge oft hilfreicher als ein Nachtlicht. Besonders in der zweiten Nachthälfte kann zu viel Helligkeit den Schlaf stören. Der ist in der zweiten Nachthälfte sowieso schon anfälliger für Störungen, da der Schlafdruck nicht mehr so groß ist und auch der Melatonin Spiegel wieder sinkt.

Melatonin – unser Schlafhormon

Melatonin ist ein Hormon, das vom Körper selber produzier wird mit schlaffördernder Wirkung. Babys können ab einem Alter von ca. 10-12 Wochen selber Melatonin produzieren. Dieser Vorgang findet größtenteils im Gehirn statt, aber auch in der Netzhaut und im Darm. Melatonin wird bei Dunkelheit ausgeschüttet und ist mitverantwortlich für die Steuerung unseres Tag-Nacht-Rhythmus. Die Ausschüttung von Melatonin hängt von unseren Augen ab. Bei Dunkelheit wird viel ausgeschüttet, der Höhepunkt ist um ca. 2 Uhr nachts erreicht. Wenn Licht auf das Auge fällt, wird die Melatoninbildung gehemmt und wir werden munter. Der Zusammenhang mit Licht bewirkt auch, dass der Melatonin Spiegel im Winter höher ist, da die Tage kürzer sind und somit weniger Tageslicht vorhanden ist. Das kann dazu führen, dass man sich im Winter schläfriger fühlt.

Daher mein Tipp: Nachts zum Füttern oder Wickeln so wenig Licht wie möglich!

Muttermilch und Melatonin

Melatonin wirkt sich auch auf die Muttermilch aus. Besonders in den ersten Monaten, da Babys in dieser Zeit selber noch kein Melatonin produzieren, dass den Schlaf/Wach-Rhythmus regelt. Der Melatonin Gehalt der Muttermilch verändert sich mit dem Melatonin Spiegel der Mutter. Also abends enthält sie mehr davon. Das wirkt sich förderlich auf den Babyschlaf aus. Es wird empfohlen bei abgepumpter Muttermilch darauf zu achten ob sie tagsüber oder eher abends oder nachts gepumpt wurde und sie entsprechend zu verfüttern.

Nachtlicht für Kleinkinder

Ab einem Alter von 1,5- 2 Jahren entwickeln Kleinkinder oft Ängste, besonders vor der Dunkelheit. Sie haben dann sehr viel Fantasie und haben beispielsweise Angst vor Monstern im Schrank und unter dem Bett. Hier macht es natürlich Sinn, wenn die Eltern das Zimmer vorm Schlafen gehen absuchen und auch ein „Monsterspray“ (Sprühflasche mit Wasser oder ähnliches) kann gute Dienste leisten. Gleichzeit kann in diesem Alter ein Nachtlicht eine schöne Unterstützung sein. Es hilf nicht nur gegen die nächtlichen Ängste, es ist auch nützlich beim nächtlichen Toilettengang.

Welches Nachtlicht soll es für mein Baby oder Kleinkind sein?

Für welches Nachtlicht ihr euch entscheidet, ist euch überlassen. Sei es ein Licht mit Touchfunktion, ein Steckdosenlicht oder ein Licht das auf Bewegung reagiert. Wichtig ist, dass das Licht nicht zu hell ist. Besonders gut ist rotes Licht, das wirkt beruhigend. Einige Vorschläge für Nachtlichter findest du hier:

Zu den Nachtlichtern

Möchtest du möglichst entspannte Nächte für dich und dein Baby? Wie das gelingen kann erfährst du in meinem Workshop / Webinar „Babyschlaf – Basiswissen für entspannte Nächte“ hier

Babyschlaf webinar

Cool bleiben – besser schlafen: Tipps für den Babyschlaf und Kleinkindschlaf im Sommer für entspannte Nächte

Cool bleiben – besser schlafen: Tipps für den Babyschlaf und Kleinkindschlaf im Sommer für entspannte Nächte

Hier ist er. Mein Blog-Artikel zum Babyschlaf und Kleinkindschlaf im Sommer. Während ich das schreibe ist es schon fast Mitternacht und ich schwitze immer noch total. Denn aktuell ist es echt warm. Das stört natürlich nicht nur uns Erwachsene und hält uns vom Schlafen ab, sondern die Hitze hat auch Auswirkungen auf den Baby- und Kinderschlaf.

Die häufigsten Fragen zum Thema Schlafen mit Baby oder Kleinkind im Sommer sind:

  1. Wie kann ich die Temperatur im Schlafzimmer oder im Kinderzimmer senken?
  2. Was soll ich meinem Baby oder Kleinkind nachts zum Schlafen anziehen. wenn es draußen sehr heiß ist?
  3. Beeinträchtigt die Hitze den Schlaf von meinem Baby oder Kleinkind?

1. Die Temperatur im Schlaf oder Kinderzimmer

Lüften und Thermo-Rollo

Leider gibt es nicht so viele Möglichkeiten die Temperatur vorm Schlafen gehen zu senken. Hilfreich ist es, auf jeden Fall gleich morgens zu lüften, wenn es noch nicht ganz so heiß ist und den Tag über die Wohnung möglichst dunkel zu halten. Rollläden von außen können dabei helfen, die Hitze etwas draußen zu halten. Sind diese nicht verfügbar, kann ein Thermo-Rollo Abhilfe schaffen. Diese halten die Hitze draußen, zusätzlich kann man damit das Zimmer abdunkeln. Viele Kinder schlafen im Sommer schlechter, weil es so lange hell ist. Das Zimmer ganz dunkel zu machen kann helfen, denn Dunkelheit unterstützt die Produktion von Melatonin (unser Schlafhormon).

Ventilator

Eine weitere Möglichkeit ist ein Ventilator. Allerdings verteilt der eher die warme Luft im Zimmer und ändert nichts an der Temperatur. Anders sieht es aus, wenn du beispielsweise ein Gefäß / Eimer mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser vor den Ventilator stellst. Durch die Verdunstungskälte entsteht so eine improvisierte Klimaanlage. Den gleichen Effekt erzeugst du, wenn du den Ventilator vor feuchte Wäsche stellst. Oder, wenn du feuchte Tücher vor das gekippte Fenster hängst. Aber Achtung: Das funktioniert nur, wenn draußen eine sehr trockene Hitze herrscht. Ist die Luftfeuchtigkeit sowieso schon sehr hoch, wie vor einem Gewitter, wird der Raum noch feuchter und es besteht die Gefahr, dass Schimmel entsteht. Achte auch bitte darauf, dass du den Ventilator nie direkt aufs Babybett, bzw. den Platz, an dem dein Baby schläft, richtest.

Mobiles Klimagerät

Was tatsächlich Abhilfe schafft, ist ein mobiles Klimagerät, das nicht mit Verdunstungskälte arbeitet, sondern die warme Luft nach draußen leitet. Wir machen das so, dass wir den Schlauch aus dem Fenster hängen oder aus der Balkontür und den Rolladen so weit wie möglich herunterlassen. Für den restlichen Schlitz haben wir uns ein passendes Holzbrett gesägt. So ist es möglichst dicht und wir erreichen tatsächlich einige Grad weniger, was im Schlafzimmer definitiv einen Unterschied macht. Wir haben dieses Gerät:

2. Die nächste Frage die Eltern im Sommer beschäftigt ist: Was soll ich meinem Baby oder Kleinkind nachts zum Schlafen anziehen?

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, da einige Faktoren eine Rolle spielen. Wie warm ist es bei euch im Schlafzimmer oder im Kinderzimmer? Schläft dein Kind im eigenen Bett oder im Familienbett? Und natürlich ist das Empfinden von Kindern sehr individuell. Bitte prüfe die Temperatur immer im Nacken.

Meiner Erfahrung nach ist es hilfreich, auf ein Material wie Wolle und Seide zu setzen. Das ist temperaturausgleichend: Die Wolle kann Wärme speichern falls sie benötigt wird (super für kleine Babys, die ihre Temperatur noch nicht so gut halten können) und überschüssige Wärme nach außen abgeben. Der Seidenanteil wirkt kühlend. Außerdem ist das Material feuchtigkeitsregulierend. Besonders Wolle kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen und auch wieder abtransportieren, sie fühlt sich nicht klamm an und trocknet sehr schnell. Dein Kind schwitzt also nicht so schnell und wenn, ist es nicht klatschnass geschwitzt. Noch ein toller Effekt ist, dass die Sachen auch im Sommer tagsüber getragen werden können, da sie einen natürlichen UV Schutz haben. Durch die tollen Materialeigenschaften kann auch tagsüber ein Langarmbody getragen werden.

Persönliche Empfehlung:

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Wenn dein Kind gerne im Schlafsack schläft oder du gerne einen benutzen möchtest, achte darauf, dass er 0,5 TOG hat. Toll sind hier Schlafsäcke aus Musselin. Bei größeren Kindern kannst du einfach ein Musselintuch als Decke nutzen, oder ein Laken.

3. Beeinträchtigt die Hitze den Schlaf von meinem Baby oder Kleinkind?

Ja das kann gut sein. Es kann sein, dass dein Kind länger braucht um Einzuschlafen, öfter aufwacht und öfter stillen und sein Fläschchen möchte, weil es evtl. Durst hat. Das Einschlafen kann auf Grund der Hitze und der Helligkeit schwer fallen. Hier hilft, wie oben beschrieben, den Raum kühlen und abdunkeln. Den Raum möglichst dunkel zu halten kann auch morgens dafür sorgen, dass dein Kind nicht früher wach wird als gewöhnlich. Unsere innere Uhr passt sich der Helligkeit an.

Es kann allerdings auch sein, dass du nicht den richtigen Zeitpunkt fürs Schlafen legen erwischst. Im Sommer kann es vorkommen, dass dein Kind sehr platt ist und du es früher hinlegen willst, es aber noch gar nicht müde ist. Das führt natürlich auch zu langen Einschlafzeiten.

Wenn dein Kind oder Baby nachts häufiger wach wird als sonst, kann das natürlich mit der Temperatur zusammenhängen und wahrscheinlich hat dein Kind Durst. Also, gerne vorm Schlafen gehen auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten. Bitte aber auch nachts nach Bedarf stillen oder die Flasche anbieten. Babys benötigen kein Wasser oder eine andere Flüssigkeit zusätzlich zur Milch. Bei älteren Kindern kannst du nachts Wasser bereit stellen.

Hast du Fragen zum Schlafen im Sommer mit deinem Baby oder Kleinkind? Oder hast du auch einen tollen Tipp, der euch die Nächte bei Hitze erleichtert? Kommentiere gerne diesen Beitrag.

 

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Liebevoll die Flasche geben

Liebevoll die Flasche geben

Eines vorab: Es ist völlig egal, ob du dein Kind stillst, mit der Flasche Muttermilch oder Pre-Nahrung gibst, oder abpumpst… Liebe, Bindung & Urvertrauen haben nichts damit zu tun, wie du dein Kind ernährst. Ob Flasche geben oder stillen – die Entscheidung darüber liegt alleine bei dir. Lass dich bitte nicht verunsichern.

Trotzdem ist es gut, die Flasche so bindungsorientiert wie möglich zu geben. Stichwort dafür ist:

PACED BOTTLE FEEDING – Achtsam die Flasche geben

Das bedeutet so viel wie achtsam die Flasche geben. Es geht darum, das Trinken aus der Flasche so ähnlich zu gestalten wie das Stillen. Es sollte der kleinste Sauger verwendet werden. Das Baby soll auf dem Arm liegend gefüttert werden, eher aufrecht (so, dass nur der Sauger vorne vollläuft) und zwar von einer Bezugsperson. Auch wenn das Baby die Flasche schon selber halten könnte. Die Flasche wird waagerecht oder nur ganz leicht schräg gehalten. Einerseits fließt so die Milch langsamer aus der Flasche, gleichzeitig wird mit viel Körperkontakt gefüttert. Das sorgt für die Ausschüttung von Oxytocin.

Schön ist auch, das Kind mit maximalem Hautkontakt zu füttern. Also mit nacktem Oberkörper und Baby nur in der Windel die Flasche geben.

Der kleine Sauger ist auch hilfreich, um den Milchfluss zu verringern. So muss das Baby sich mehr anstrengen. Das kann zusätzlich helfen, Saugverwirrungen zu verhindern.

Beim Füttern sollte möglichst viel Blickkontakt mit dem Baby aufgenommen werden und darauf geachtet werden, welche Signale es aussendet. Pausen machen. Eine Flaschenmahlzeit sollte in der Regel 15-20 Minuten dauern. Nach der Hälfte bitte die Möglichkeit für ein Bäuerchen anbieten, dann die Seite wechseln.

Flasche zubereiten

Bitte bereite die Flasche immer genau nach den Angaben auf der Packung zu. Mehr Wasser, oder mehr Pulver ist unnötig. Wieviel dein Baby tatsächlich trinkt, kann allerdings von den Angaben auf der Packung abweichen. Auch beim Flasche geben gilt: Immer nach Bedarf füttern. Also dann, wenn dein Baby Hungerzeichen zeigt. Bitte keine bestimmten Abstände einhalten.

Hast du Fragen oder Anmerkungen? Hinterlasse mir gern einen Kommentar.