Wann schläft mein Baby endlich durch? Tipps für entspanntere Nächte

Wann schläft mein Baby endlich durch? Tipps für entspanntere Nächte

Kennst du das auch? Die Nächte mit deinem Baby sind oft lang und unruhig, da es einfach nicht durchschlafen will, oder sehr oft wach wird. Aber warum ist das so?

In diesem Blog-Artikel erfährst du die Ursachen für das nächtliche Aufwachen von Babys und wann sie durchschlafen können. Außerdem bekommst du wertvolle Tipps für eine entspannte Einschlafbegleitung und die passende Schlafumgebung, sowie für den Umgang mit nächtlichem Stillen oder Flasche geben.

Warum schlafen Babys nicht durch? Die Ursachen verstehen

Nächte mit einem Baby können eine echte Herausforderung sein, besonders wenn es nicht durchschläft. Doch warum ist das so? Es gibt viele Gründe, die dazu führen können, dass Babys nicht die ganze Nacht durchschlafen. Von Hunger über Unwohlsein bis hin zu Entwicklungsschüben – die Ursachen sind vielfältig und individuell. Es ist wichtig, diese Gründe zu verstehen, um gezielt darauf reagieren zu können. Durch Geduld und Empathie kannst du als Elternteil lernen, die Bedürfnisse deines Kindes besser zu erkennen und entsprechend darauf einzugehen. So schaffst du eine entspannte Atmosphäre rund um das Thema Schlaf und förderst langfristig ein gesundes Schlafverhalten bei deinem kleinen Schatz. Ein weiterer Punkt der Babys oft aufwachen lässt ist das Sicherheitsbedürfnis.

Früher zogen die Menschen als Jäger und Sammler durch die Savanne. Sie waren viel in Bewegung und schliefen draußen. Unsere Babys sind auch heute noch auf dieses Leben gepolt. Daher das Steinzeitbaby.

Sie wollen instinktiv in der Nähe einer erwachsenen Person sein. Das bedeutet Sicherheit. Durch Körperkontakt stellen unsere Kinder sicher, dass da jemand ist, der sie umsorgt. Der ihnen Milch gibt, für die richtige Temperatur sorgt, sie beschützt und mitnimmt, wenn der Clan weiterzieht. Sie wissen nicht, dass sie sich in einem Zimmer mit 4 Wänden befinden und die Eltern nur eine Tür weiter sind. Das ist der Grund dafür, dass Babys häufig nur auf ihren Eltern oder in dessen Armen schlafen wollen und am liebsten getragen werden. Durch häufiges Aufwachen checken sie, ob diese Sicherheit noch gegeben ist.

Das Babys durchschlafen ist also eher ungewöhnlich und es ist von der Natur so gewollt, dass Babys oft aufwachen. Babyschlaf ist evolutionsbedingt einfach anders als der Schlaf von Erwachsenen.

Weitere spannende Infos zum Baby- und Kleinkindschlaf bekommst du im Webinar: Babyschlaf – Basiswissen für entspannte Nächte

Babyschlaf webinar

Schlafentwicklung von Babys: Wann beginnt das Durchschlafen?

Hast du dich schon gefragt, wann Babys endlich durchschlafen? Natürlich hilft es einerseits, die Bedürfnisse deines Babys schnell zu erkennen und angemessen reagieren zu können. Gleichzeitig spielt auch die Schlafentwicklung eine große Rolle. Diese dauert durchschnittlich 3 Jahre. Puh, das hat sie jetzt nicht gesagt. Doch. Natürlich gibt es Babys, die mit 6 Monaten bereits mehrere Stunden am Stück schlafen, doch in der Regel schlafen Kinder im Vorschulalter so durch, dass sie uns nachts kaum bis gar nicht mehr brauchen. Das Durchschlafen ist ein Entwicklungsprozess, der individuell verläuft. Geduld ist hier das Zauberwort. Es kann hilfreich sein, eine entspannte Einschlafroutine zu etablieren und die Schlafumgebung optimal zu gestalten. Doch es gibt keine Garantie und keinen Zaubertrick dafür, dass dein Kind schneller durchschläft. Allerdings werden die Schlafphasen länger und dein Kind schafft es nach und nach mehrere Schlafzyklen eigenständig zu verbinden. Einige Stunden am Stück schlafen zu können kann für Eltern schon eine große Bereicherung sein. Generell ist „durchschlafen“ sehr individuell. Die einen meinen damit, dass ihr Kind 12 Stunden schläft, ohne sich zu melden. Andere sind froh, wenn ihr Kind 4 Stunden am Stück „durchschläft“. Die geläufige Definition sind 5 Stunden. Also das Kind schafft 5 Stunden und findet innerhalb dieser 5 Stunden eigenständig wieder in den Schlaf, wenn es wach wird.

Mehr zu den Schlafphasen und Schlafzyklen kannst du hier nachlesen.

Tipps für eine entspannte Einschlafroutine

Eine entspannte Einschlafroutine kann dazu beitragen, dass dein Baby besser schläft. Besonders in Bezug zum Schlaf, können feste Rituale dabei helfen, den Einschlafprozess zu erleichtern. Dabei ist es nicht so wichtig, feste Uhrzeiten einzuhalten. Wichtiger ist, dass die Abfolge der Dinge immer gleichbleibt. Also bspw. Waschen, Wickeln, Schlafanzug anziehen, Licht aus, Milch trinken. Welche Bestandteile euer Ritual hat, bleibt euch überlassen. Oft ist weniger mehr.

Unterschiedliche Bezugspersonen können (nicht müssen) unterschiedliche Rituale haben. Unsere Kinder sind sehr kompetent und können das auseinanderhalten. Da unsere Kinder individuell sind und sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben, gibt es keine pauschale Anleitung für die Abendroutine und die Einschlafbegleitung. Während ein Kind sich vor dem Schlafen noch einmal richtig auspowern und toben muss, benötigt ein anderes Kind schon einen Sinkflug mit ruhigen Aktivitäten und wenige Reizen ab dem Nachmittag.

Nicht alle Kinder benötigen zwingend feste Rituale oder Abläufe. Auch das ist ok. Achtet gerne darauf, was zu eurer Familie passt. Ein Abend- oder Einschlafritual soll euch allen Spaß machen und keinen Stress erzeugen. Ihr könnt auch von Zeit zu Zeit immer mal wieder schauen, ob das Ritual noch für alles passt. Falls nicht, verändert ihr etwas. Wenn euer Baby sich durch Musik gestört gefühlt hatte, kann es trotzdem sein, dass es ein paar Monate später mit einem Hörspiel super einschlafen kann.

Wie kann man die Schlafumgebung optimal gestalten?

Eine optimale Schlafumgebung ist entscheidend für einen erholsamen Schlaf deines Babys und kann dazu beitragen, dass dein Kind besser schläft. Achte darauf, dass das Zimmer gut belüftet und nicht zu warm ist. Besonders kleinere Babys schlafen oft besser, wenn das Zimmer komplett dunkel ist und kein Nachtlicht brennt. Verdunkelnde Vorhänge* helfen, störende Lichtquellen zu minimieren und signalisieren dem Baby, dass es Nacht ist. Besonders im 1. Lebensjahr sollten außerdem die Empfehlungen zur Vermeidung des plötzlichen Kindstodes (SIDS) beachtet werden:

  • im Zimmer der Eltern schlafen (Familienbett/Beistellbett/Gitterbett…)
  • in Rückenlage schlafen • Schlafsack statt Decke (Schlafsack in der passenden Größe, sonst ist evtl. der Kopfausschnitt zu groß und das Baby kann reinrutschen) • auf einer festen Matratze liegen
  • Stillen (reduziert SIDS-Risiko um 50 %, Schnuller kann das Risiko ebenfalls reduzieren bei nichtgestillten Kindern)
  • Zimmertemperatur bei 16-18 °C
  • nichts mit im Bett (Nestchen, Himmel, Kuscheltiere oder -tücher usw.)
  • nicht pucken

Und auch, die Nähe einer Bezugsperson ist oft nötig. Ganz nah bei Mama oder Papa fühlt dein Baby sich sicher und geborgen. Es ist absolut nicht ungewöhnlich, dass Babys und Kinder nicht alleine schlafen wollen und können.

Ernährung und Schlaf: Einfluss auf das Durchschlafen

Es gibt nicht „den“ Monat, ab dem Kinder auf einmal nachts keine Nahrung mehr brauchen. Die meisten Kinder benötigen nächtliche Mahlzeiten weit über das 1. Lebensjahr hinaus und das ist völlig normal und ok! Auch nachts sollten Babys nach Bedarf gefüttert werden. Studien belegen, dass Kinder, die nachts nach Bedarf ihre Milch bekommen, später einen höheren IQ aufweisen. In der Nacht wächst das Gehirn und auch und das Längenwachstum passiert in der Nacht. Dafür benötigen unsere Kinder Nahrung. Natürlich ist auch hier der Bedarf sehr unterschiedlich. Achtung Stillmamis: Wenn nachts wenig, oder nach Zeitplan gestillt wird kann das dazu führen, dass zu wenig Milch produziert wird.

Bei älteren Kindern (ab ca 18 Monaten) kann eine Veränderung des nächtlichen Fütterns dazu führen, dass die Schlafphasen länger werden. Besonders dann, wenn dein Baby sehr häufig stillt oder dauernuckelt, kann eine Veränderung Erleichterung bringen. Mehr zu diesem Thema findest du hier:

Dauernuckeln – mein Baby ist die ganze Nacht an der Brust

Durchschlafen trainieren oder geduldig abwarten?

Schlaftrainings sind schädlich für Kinder und sollten niemals angewendet werden. Sie wirken sich negativ auf die Bindung aus und können zu schlimmen Spätfolgen führen. Babys, die keine Liebe bekommen, werden krank und können sogar daran sterben. Liebevolle Zuwendung ist ein wichtiger Bestandteil der Bindung und die Grundlage dafür, dass aus unseren Kindern liebevolle Erwachsene werden. Kinder lernen nicht sich zu regulieren, indem sie allein gelassen werden. Im Gegenteil: Regulation wird erlernt durch Co-Regulation. Das bedeutet anfangs: Ich beruhige dich. Später wird daraus: Ich helfe dir dabei, dich zu beruhigen. Bis das ganz von allein klappt, dauert es.

Entspannungstechniken für Eltern zur besseren Nachtruhe

Wenn die Nächte mit einem Baby besonders anstrengend sind, ist es wichtig, dass auch Eltern auf ihre eigene Entspannung achten. Denn nur ausgeruhte Eltern können geduldig und gelassen auf die Bedürfnisse ihres Kindes eingehen. Hört sich ausgelutscht an, aber: Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen oder progressive Muskelentspannung können dabei helfen, abends zur Ruhe zu kommen und besser schlafen zu können. Auch das Abgeben von Aufgaben im Haushalt oder das Einplanen von Auszeiten für sich selbst sind wichtige Maßnahmen, um stressfrei durch die Nacht zu kommen. Oft ist es sehr hilfreich anzunehmen, dass ich die Nächte bzw. den Schlaf meines Babys gerade nicht auf die Schnelle verändern kann. Dann zu schauen, was sonst noch verändert werden kann, hilft enorm. Tagsüber Hilfe annehmen, den Papa/Partner/Partnerin mehr mit einspannen, Großeltern um Hilfe bitten, Haushaltshilfe oder Babysitter/in einstellen… es gibt viele Möglichkeiten, sich etwas zu entlasen. Denn nur wenn du selbst entspannt bist, kannst du auch deinem Baby die nötige Ruhe und Geborgenheit geben, die es braucht, um gut schlafen zu können. Also gönn dir selbst mal eine Pause und sorge für deine eigenen Bedürfnisse – das kommt auch deinem Baby zugute.

Fazit: Geduld, Routinen und auf individuelle Bedürfnisse achten

Wenn du dich fragst, wann dein Baby endlich durchschlafen wird, ist Geduld der Schlüssel. Jedes Kind ist individuell und entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Routinen und eine angemessene Schlafumgebung können den Babyschlaf positiv beeinflussen. Doch es gibt keinen Zaubertrick. Daher vergiss nicht, auch gut für dich selber und deine Bedürfnisse zu sorgen.

Weitere hilfreiche Tipps und Tricks findest du in meinem Ebook

Baby- und Kleinkindschlaf – Tipps und – Tricks für entspannte Nächte

 

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Dauernuckeln – mein Baby ist die ganze Nacht an der Brust

Dauernuckeln – mein Baby ist die ganze Nacht an der Brust

Wenn Kinder nachts permanent an der Brust sind, oder sehr häufig aufwachen und zum Weiterschlafen jedes Mal erneut die Brust benötigen, oder gar die Brustwarze im Mund zum Schlafen brauchen, kann das sehr anstrengend sein. Der fehlende Schlaf durch das Dauernuckeln ist für viele Mütter sehr kräftezehrend und manchmal sogar Anlass dafür, über das Abstillen nachzudenken.

In diesem Blog-Artikel erfährst du:

  • Warum unsere Kinder nuckeln
  • Ob du etwas dagegen tun musst / kannst
  • 5 Tipps die bei Dauernuckeln helfen können

Dauernuckeln – die verschiedenen Saugarten

Zunächst müssen 2 verschiedene Saugarten unterschieden werden:

  1. das nutritive, oder nährende Saugen
  2. das non-nutritive oder nicht nährende Saugen.

Das nutritive Saugen dient der Nahrungsaufnahme. Auch stündlichem Trinken kann jedes Mal das Bedürfnis „Hunger“ zugrunde liegen. Muttermilch ist optimal auf unsere Babys abgestimmt und ist innerhalb von 60-90 Minuten verwertet. Babys entwickeln sich rasant und besonders und sie sind auch nachts auf die Zufuhr von Energie und Nährstoffen angewiesen. Das Füttern von Milch (Stillen oder Flasche) unterstützt die (Gehirn-)Entwicklung optimal.

Das non-nutritive Saugen (worunter oft das nächtliche Nuckeln fällt) ist bereits beim Embryo im Mutterleib zu beobachten und erfüllt andere Bedürfnisse (die aber genauso wichtig sind und auch erfüllt werden sollen):

  • Rückversicherung, ich bin nicht allein
  • Wärme, Nähe, Geborgenheit
  • Sicherheit
  • Regulation der Milchproduktion (Milchbestellung)
  • Saugbedürfnis befriedigen
  • Hilfe beim in den Schlaf finden

 

Das Saugbedürfnis

Besonders im 1. Lebensjahr ist das Saugbedürfnis von Babys noch sehr ausgeprägt und wird dann weniger. Wann das Saugbedürfnis bei Kindern dann ganz verschwunden ist, ist sehr individuell. Hier wird oft davon berichtet, dass die Brust als Schnullerersatz dient. Das ist so nicht richtig. An der Brust zu nuckeln ist natürlich. Der Schnuller ist der Ersatz für die Brust. Ob die Eltern einen Schnuller einsetzen wollen, ist eine individuelle Entscheidung.

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5 Tipps die bei Dauernuckeln helfen können

Das nächtliche Dauernuckeln wird oft als belastend empfunden, ist aber gerade bei kleinen Babys ein ganz normales Verhalten.

Tipp 1:

Akzeptiere die Situation und mach es dir so leicht wie möglich:

  • Im Liegen stillen
  • Oben ohne schlafen -> Selbstbedienung
  • Sich bewusst machen, dass Muttermilch innerhalb 60-90 min verwertet ist und der Magen noch sehr klein ist
  • Familienbett, damit du nachts nicht aufstehen musst

Tipp 2

Mach es dir am Tag so leicht wie möglich, wenn die Nacht anstrengend war. Dass Babys viel Stillen und nuckeln ist phasenweise ganz normal. Gleichzeitig, aber auch sehr anstrengend. Daher versuche, am Tag langsam zu machen und Kraft zu schöpfen. Leg dich tagsüber zum Schlafen dazu, falls möglich. Friere Mahlzeiten ein, die du dann nur noch auftauen musst. Lass den Haushalt liegen. Bitte um Unterstützung.

Tipp 3

Wenn dein Kind nicht mehr trinkt, dock es ab und gib ganz sanft etwas Druck mit einem Finger unters Kinn. Das führt meist dazu, dass die Zunge an den Gaumen gepresst wird und dadurch fällt die fehlende Brustwarze nicht so auf.

Das kannst du auch probieren, wenn dein Kind unruhig wird. Eventuell schläft es so sogar direkt ohne Brust weiter. Bitte nur, wenn du ganz sicher bist, dass es kein Hunger ist.

Tipp 4

Dein Kind tagsüber viel tragen und kuscheln. Gerne auch ein paar Tagschläfchen oder den Mittagsschlaf in der Trage oder im Tuch machen lassen oder gemeinsam hinlegen und mit Körperkontakt schlafen. So ist der Nähebedarf schon mal gut aufgefüllt.

Achtung: Auch viel Nähe am Tag bedeutet trotzdem nicht automatisch, dass das Kind nachts keine Nähe mehr einfordert.

Tipp 5

Nuckeln kann auch ein Anzeichen für Übermüdung sein. Daher macht es Sinn zu schauen, ob das Kind evtl. zu wenig Schlaf am Tag bekommt, die Schlafzeiten nicht passen oder ähnliches.

Generell gilt: Nuckeln ist natürlich und es steckt immer ein Bedürfnis dahinter. Das Nuckeln, bzw. Stillen kann auch zu einer Gewohnheit werden. Einer sogenannten Schlafassoziation. Das ist nicht schlimm und solange es für die Mutter ok ist, darf es beibehalten werden. Es gibt keinen Grund etwas zu verändern, wenn die Mutter sich wohl fühlt!

Was, wenn ich mir eine Veränderung wünsche?

Sollte es allerdings für die Mutter zu belastend werden, darf die Situation natürlich verändert werden. Wie das geht, ohne direkt abzustillen und ohne Schreien lassen, erfährst du in meinem Workshop „Stillgewohnheiten liebevoll verändern“.

Stillen reduzieren Workshop

Wie ist es bei dir? Nuckelt dein Kind oder stillt sehr häufig? Wie geht’s dir damit? Hinterlasse gerne einen Kommentar.

Ab wann benötige ich ein Nachtlicht für mein Baby?

Ab wann benötige ich ein Nachtlicht für mein Baby?

Soll mein Baby mit Nachtlicht schlafen, oder lieber ganz im Dunkeln? Diese Frage wird sehr oft gestellt. Und wie (fast) immer ist die Antwort: Kommt drauf an. Gerade in der Anfangszeit sind es eher die Eltern, die ein wenig Helligkeit benötigen. Sie möchten direkt sehen können wie und wo ihr kleiner Schatz liegt. Es ist hilfreich, um die optimale Stillposition zu finden, das Baby richtig anzulegen oder um das Fläschchen zuzubereiten. Doch braucht auch mein Baby ein Nachtlicht um besser zu schlafen?

Schläft mein Baby mit Nachtlicht besser?

Nein. Wahrscheinlich nicht. Gerade in den ersten Monaten können wir unsere Babys durch Dunkelheit in der Nacht und Helligkeit am Tag dabei unterstützen, einen Tag-Nacht-Rhythmus zu entwickeln. Gleichzeit schlafen meiner Erfahrung nach auch später die meisten Kinder besser, wenn es völlig dunkel ist. Sogar das Lämpchen vom Router oder Licht, das durch die Rollladenritzen fällt, kann sich negativ auf den Schlaf auswirken. Tatsächlich sind Verdunklungsvorhänge oft hilfreicher als ein Nachtlicht. Besonders in der zweiten Nachthälfte kann zu viel Helligkeit den Schlaf stören. Der ist in der zweiten Nachthälfte sowieso schon anfälliger für Störungen, da der Schlafdruck nicht mehr so groß ist und auch der Melatonin Spiegel wieder sinkt.

Melatonin – unser Schlafhormon

Melatonin ist ein Hormon, das vom Körper selber produzier wird mit schlaffördernder Wirkung. Babys können ab einem Alter von ca. 10-12 Wochen selber Melatonin produzieren. Dieser Vorgang findet größtenteils im Gehirn statt, aber auch in der Netzhaut und im Darm. Melatonin wird bei Dunkelheit ausgeschüttet und ist mitverantwortlich für die Steuerung unseres Tag-Nacht-Rhythmus. Die Ausschüttung von Melatonin hängt von unseren Augen ab. Bei Dunkelheit wird viel ausgeschüttet, der Höhepunkt ist um ca. 2 Uhr nachts erreicht. Wenn Licht auf das Auge fällt, wird die Melatoninbildung gehemmt und wir werden munter. Der Zusammenhang mit Licht bewirkt auch, dass der Melatonin Spiegel im Winter höher ist, da die Tage kürzer sind und somit weniger Tageslicht vorhanden ist. Das kann dazu führen, dass man sich im Winter schläfriger fühlt.

Daher mein Tipp: Nachts zum Füttern oder Wickeln so wenig Licht wie möglich!

Muttermilch und Melatonin

Melatonin wirkt sich auch auf die Muttermilch aus. Besonders in den ersten Monaten, da Babys in dieser Zeit selber noch kein Melatonin produzieren, dass den Schlaf/Wach-Rhythmus regelt. Der Melatonin Gehalt der Muttermilch verändert sich mit dem Melatonin Spiegel der Mutter. Also abends enthält sie mehr davon. Das wirkt sich förderlich auf den Babyschlaf aus. Es wird empfohlen bei abgepumpter Muttermilch darauf zu achten ob sie tagsüber oder eher abends oder nachts gepumpt wurde und sie entsprechend zu verfüttern.

Nachtlicht für Kleinkinder

Ab einem Alter von 1,5- 2 Jahren entwickeln Kleinkinder oft Ängste, besonders vor der Dunkelheit. Sie haben dann sehr viel Fantasie und haben beispielsweise Angst vor Monstern im Schrank und unter dem Bett. Hier macht es natürlich Sinn, wenn die Eltern das Zimmer vorm Schlafen gehen absuchen und auch ein „Monsterspray“ (Sprühflasche mit Wasser oder ähnliches) kann gute Dienste leisten. Gleichzeit kann in diesem Alter ein Nachtlicht eine schöne Unterstützung sein. Es hilf nicht nur gegen die nächtlichen Ängste, es ist auch nützlich beim nächtlichen Toilettengang.

Welches Nachtlicht soll es für mein Baby oder Kleinkind sein?

Für welches Nachtlicht ihr euch entscheidet, ist euch überlassen. Sei es ein Licht mit Touchfunktion, ein Steckdosenlicht oder ein Licht das auf Bewegung reagiert. Wichtig ist, dass das Licht nicht zu hell ist. Besonders gut ist rotes Licht, das wirkt beruhigend. Einige Vorschläge für Nachtlichter findest du hier:

Zu den Nachtlichtern

Möchtest du möglichst entspannte Nächte für dich und dein Baby? Wie das gelingen kann erfährst du in meinem Workshop / Webinar „Babyschlaf – Basiswissen für entspannte Nächte“ hier

Babyschlaf webinar

Stillen im Liegen

Stillen im Liegen

Stillen ist eine wunderbare Möglichkeit, eine enge Bindung zu deinem Baby aufzubauen und es mit allem Notwendigen zu versorgen. Doch es kann auch eine Herausforderung sein, wenn dein Baby gerade besonders oft an die Brust will, viel nuckelt oder sehr lange stillt. Besonders nachts, wenn wir selber müde sind, kann das sehr anstrengend sein. Meine Empfehlung hier ist: Mach es dir so einfach wie möglich.
Es gibt viele verschiedene Stillpositionen, von der Wiegehaltung bis zum Football-Griff, aber für die Nacht ist diese Position besonders praktisch: Das Stillen im Liegen. Warum? Dafür sprechen viele Gründe.

Hier findest du einige Vorteile des Stillens im Liegen:

 

  • Schmerzfrei: Auch für Mütter mit Geburtsverletzungen oder nach einem Kaiserschnitt ist das Stillen im Liegen oft schmerzfrei möglich.
  • Passt super fürs Wochenbett: Diese Position eignet sich hervorragend für die Zeit nach der Geburt. Da sollt ihr das Bett ja eigentlich eh nicht großartig verlassen.
  • Bonding: Nackt kuscheln geht beim Stillen im Liegen prima, da großflächiger Hautkontakt möglich ist und ihr euch aber trotzdem nach Bedarf zudecken könnt.
  • Gechillt: Besonders nachts ist es einfach, das die Mutter nicht aufstehen muss. Beim Stillen im Liegen ist es sogar möglich beide Brüste anzubieten, ohne das Baby auf die andere Seite zu legen.
  • Einschlafstillen: Die Position ist perfekt, um das Baby an der Brust einschlafen zu lassen. Wenn ihr im Familienbett schlaft, könnt ihr einfach liegen bleiben und weiterschlummern. Bei nächtlichem Hunger oder Unruhe kann ohne Verzögerung reagiert werden. Meist muss das Baby sich gar nicht groß bemerkbar machen.
  • Kein rumhieven: Auch größere und schwerere Stillkinder müssen nicht gehoben und gehalten werden. Ist auch meist angenehmer für den Rücken, als bspw. auf der Bettkante sitzend zu Stillen.

Und die Nachteile?

Gibt es eigentlich keine. Klar, dass Stillen im Liegen ist nicht in der Öffentlichkeit umsetzbar. Aber bei Freunden oder Familie zu Hause ist es meistens auch machbar.
Stillende Mama

Wie klappt das Stillen im Liegen am besten?

Auch, wenn das Stillen etwas ganz natürliches ist, klappt es manchmal nicht auf Anhieb. Und auch nicht direkt in jeder Position. Das gilt auch für das Stillen im Liegen. Es darf geübt werden. Oft habe ich Mamas in meinen Schlafberatungen, die meinen im Liegen zu Stillen klappt bei ihnen einfach nicht. Das kann schon erst mal sein. Doch üben lohnt sich. Denn wenn es dann ohne Schwierigkeiten klappt, kann das liegende Stillende eine riesen Erleichterung bringen – besonders nachts. Anfangs kann einfach von der üblichen Stillposition ab und zu zum Liegen gewechselt werden. Gerne Geduld haben, es kann schon etwas dauern. Gerade sehr kleine Babys haben anfangs manchmal Schwierigkeiten, die Brustwarze richtig zu erwischen.
TIPP: Wenn es nachts im Dunkeln nicht so gut klappt, ein rötliches Nachtlicht verwenden. Das rote Licht wirkt nicht anregend, sondern beruhigend und kann so dabei helfen, besser wieder in den Schlaf zu finden.

Stillen reduzieren Workshop

Wünschst du dir eine Veränderung? Klick auf das Bild um zum Webinar zu kommen

Um die Stillposition für Mutter & Kind so angenehm wie möglich zu machen, sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
Mama und Baby liegen Bauch an Bauch, einander zugewandt. Das Köpfchen ist auf Höhe der Brustwarze und das Baby liegt nicht auf dem Rücken. Sonst muss es beim Trinken immer den Kopf drehen, daher bitte in Seitenlage. Unterstützend kann hinter das Baby ein Stillkissen oder ein gerolltes Handtuch gelegt werden. Auch viele Mütter finden es deutlich bequemer, sich ein Stillkissen als Stütze in den Rücken zu legen. Ein kleines Kissen zwischen den Knien kann auch sehr angenehm sein. Die Mutter legt ihren Kopf auf ihrem Arm ab, oder stütz sich auf den Arm. Mit der anderen Hand kann das Baby am Rücken gestützt werden. Wichtig: Das Baby kommt zur Brust und nicht umgekehrt.

Und wenn das Baby beim Stillen einschläft?

Dann ist das prima. Einschlafstillen ist die natürlichste Art überhaupt, ein Baby in den Schlaf zu begleiten. Wichtig: Das Baby muss für ein Bäuerchen nicht zwingend aufgeweckt werden. Nicht jedes Baby braucht immer in Bäuerchen nach jeder Mahlzeit. Solange das Baby nicht viel spuckt oder Bauchschmerzen hat, darf es gern liegend in den Schlaf stillen und einfach weiterschlummern.

Stillst du nachts im Liegen? Hinterlasse gern einen Kommentar.

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Dein Baby stillt sehr häufig, nuckelt gefühlt die ganze Nacht oder kann ohne Brust gar nicht mehr schlafen? Das ist für dich belastend und du möchtest etwas verändern?
Dann ist mein Workshop „Stillgewohnheiten liebevoll verändern“ genau das richtig für dich. Live per Zoom (next: 05. November) oder als Webinar direkt zum Download. Weiter Infos gibt’s HIER

 

 

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Cool bleiben – besser schlafen: Tipps für den Babyschlaf und Kleinkindschlaf im Sommer für entspannte Nächte

Cool bleiben – besser schlafen: Tipps für den Babyschlaf und Kleinkindschlaf im Sommer für entspannte Nächte

Hier ist er. Mein Blog-Artikel zum Babyschlaf und Kleinkindschlaf im Sommer. Während ich das schreibe ist es schon fast Mitternacht und ich schwitze immer noch total. Denn aktuell ist es echt warm. Das stört natürlich nicht nur uns Erwachsene und hält uns vom Schlafen ab, sondern die Hitze hat auch Auswirkungen auf den Baby- und Kinderschlaf.

Die häufigsten Fragen zum Thema Schlafen mit Baby oder Kleinkind im Sommer sind:

  1. Wie kann ich die Temperatur im Schlafzimmer oder im Kinderzimmer senken?
  2. Was soll ich meinem Baby oder Kleinkind nachts zum Schlafen anziehen. wenn es draußen sehr heiß ist?
  3. Beeinträchtigt die Hitze den Schlaf von meinem Baby oder Kleinkind?

1. Die Temperatur im Schlaf oder Kinderzimmer

Lüften und Thermo-Rollo

Leider gibt es nicht so viele Möglichkeiten die Temperatur vorm Schlafen gehen zu senken. Hilfreich ist es, auf jeden Fall gleich morgens zu lüften, wenn es noch nicht ganz so heiß ist und den Tag über die Wohnung möglichst dunkel zu halten. Rollläden von außen können dabei helfen, die Hitze etwas draußen zu halten. Sind diese nicht verfügbar, kann ein Thermo-Rollo Abhilfe schaffen. Diese halten die Hitze draußen, zusätzlich kann man damit das Zimmer abdunkeln. Viele Kinder schlafen im Sommer schlechter, weil es so lange hell ist. Das Zimmer ganz dunkel zu machen kann helfen, denn Dunkelheit unterstützt die Produktion von Melatonin (unser Schlafhormon).

Ventilator

Eine weitere Möglichkeit ist ein Ventilator. Allerdings verteilt der eher die warme Luft im Zimmer und ändert nichts an der Temperatur. Anders sieht es aus, wenn du beispielsweise ein Gefäß / Eimer mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser vor den Ventilator stellst. Durch die Verdunstungskälte entsteht so eine improvisierte Klimaanlage. Den gleichen Effekt erzeugst du, wenn du den Ventilator vor feuchte Wäsche stellst. Oder, wenn du feuchte Tücher vor das gekippte Fenster hängst. Aber Achtung: Das funktioniert nur, wenn draußen eine sehr trockene Hitze herrscht. Ist die Luftfeuchtigkeit sowieso schon sehr hoch, wie vor einem Gewitter, wird der Raum noch feuchter und es besteht die Gefahr, dass Schimmel entsteht. Achte auch bitte darauf, dass du den Ventilator nie direkt aufs Babybett, bzw. den Platz, an dem dein Baby schläft, richtest.

Mobiles Klimagerät

Was tatsächlich Abhilfe schafft, ist ein mobiles Klimagerät, das nicht mit Verdunstungskälte arbeitet, sondern die warme Luft nach draußen leitet. Wir machen das so, dass wir den Schlauch aus dem Fenster hängen oder aus der Balkontür und den Rolladen so weit wie möglich herunterlassen. Für den restlichen Schlitz haben wir uns ein passendes Holzbrett gesägt. So ist es möglichst dicht und wir erreichen tatsächlich einige Grad weniger, was im Schlafzimmer definitiv einen Unterschied macht. Wir haben dieses Gerät:

2. Die nächste Frage die Eltern im Sommer beschäftigt ist: Was soll ich meinem Baby oder Kleinkind nachts zum Schlafen anziehen?

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, da einige Faktoren eine Rolle spielen. Wie warm ist es bei euch im Schlafzimmer oder im Kinderzimmer? Schläft dein Kind im eigenen Bett oder im Familienbett? Und natürlich ist das Empfinden von Kindern sehr individuell. Bitte prüfe die Temperatur immer im Nacken.

Meiner Erfahrung nach ist es hilfreich, auf ein Material wie Wolle und Seide zu setzen. Das ist temperaturausgleichend: Die Wolle kann Wärme speichern falls sie benötigt wird (super für kleine Babys, die ihre Temperatur noch nicht so gut halten können) und überschüssige Wärme nach außen abgeben. Der Seidenanteil wirkt kühlend. Außerdem ist das Material feuchtigkeitsregulierend. Besonders Wolle kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen und auch wieder abtransportieren, sie fühlt sich nicht klamm an und trocknet sehr schnell. Dein Kind schwitzt also nicht so schnell und wenn, ist es nicht klatschnass geschwitzt. Noch ein toller Effekt ist, dass die Sachen auch im Sommer tagsüber getragen werden können, da sie einen natürlichen UV Schutz haben. Durch die tollen Materialeigenschaften kann auch tagsüber ein Langarmbody getragen werden.

Persönliche Empfehlung:

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Wenn dein Kind gerne im Schlafsack schläft oder du gerne einen benutzen möchtest, achte darauf, dass er 0,5 TOG hat. Toll sind hier Schlafsäcke aus Musselin. Bei größeren Kindern kannst du einfach ein Musselintuch als Decke nutzen, oder ein Laken.

3. Beeinträchtigt die Hitze den Schlaf von meinem Baby oder Kleinkind?

Ja das kann gut sein. Es kann sein, dass dein Kind länger braucht um Einzuschlafen, öfter aufwacht und öfter stillen und sein Fläschchen möchte, weil es evtl. Durst hat. Das Einschlafen kann auf Grund der Hitze und der Helligkeit schwer fallen. Hier hilft, wie oben beschrieben, den Raum kühlen und abdunkeln. Den Raum möglichst dunkel zu halten kann auch morgens dafür sorgen, dass dein Kind nicht früher wach wird als gewöhnlich. Unsere innere Uhr passt sich der Helligkeit an.

Es kann allerdings auch sein, dass du nicht den richtigen Zeitpunkt fürs Schlafen legen erwischst. Im Sommer kann es vorkommen, dass dein Kind sehr platt ist und du es früher hinlegen willst, es aber noch gar nicht müde ist. Das führt natürlich auch zu langen Einschlafzeiten.

Wenn dein Kind oder Baby nachts häufiger wach wird als sonst, kann das natürlich mit der Temperatur zusammenhängen und wahrscheinlich hat dein Kind Durst. Also, gerne vorm Schlafen gehen auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten. Bitte aber auch nachts nach Bedarf stillen oder die Flasche anbieten. Babys benötigen kein Wasser oder eine andere Flüssigkeit zusätzlich zur Milch. Bei älteren Kindern kannst du nachts Wasser bereit stellen.

Hast du Fragen zum Schlafen im Sommer mit deinem Baby oder Kleinkind? Oder hast du auch einen tollen Tipp, der euch die Nächte bei Hitze erleichtert? Kommentiere gerne diesen Beitrag.

 

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Wenn die Einschlafbegleitung ewig dauert

Wenn die Einschlafbegleitung ewig dauert

Kennst du das, wenn die Einschlafbegleitung ewig dauert? Du liegst eine gefühlte Ewigkeit neben deinem Kind, doch das Einschlafen will einfach nicht klappen. Du fragst dich wofür es es eigentlich gut ist, das Kind Abend für Abend in den Schlaf zu begleiten?

Hier ist es wichtig, dass du weißt, wie viele positive Auswirkungen die Einschlafbegleitung auf dein Kind hat. Wenn dein Kind lernt, dass es immer liebevoll in den Schlaf begleitet wird, verbindet es den Schlaf mit etwas Positivem. Zusätzlich stärkt die liebevolle Begleitung in den Schlaf das Urvertrauen und den Selbstwert. Gleichzeitig hat die Einschlafbegleitung eine positive Auswirkung auf die Bindung bzw. hilft, eine sichere Bindung aufzubauen.

Woran kann es liegen?

Ganz normal ist, wenn

  • dein Kind nicht allein sein will
  • dein Kind eine bestimmte Person bei der Einschlafbegleitung vorzieht
  • dein Kind Körperkontakt braucht
  • eine Dauer von 30- 45 Minuten um in den Schlaf zu finden
  • dein Kind beim Stillen oder beim Flasche trinken einschläft
  • dein Kind vorm Einschlafen weint. Viele Babys bauen auf diese Weise Stress ab, Solange das Weinen begleitet wird, ist das nicht per se etwas schlechtes. Babys und Kinder dürfen weinen.

Für unsere Steinzeitbabys (zumindest die meisten) ist die Begleitung in den Schlaf durch eine Bezugsperson ein Bedürfnis. Das Einschlafen bei einer Bezugsperson vermittelt Sicherheit und erfüllt das Nähebedürfnis. Oft wollen Kinder besonders gerne mit direktem Körperkontakt in den Schlaf begleitet werden. Körperkontakt erfüllt ebenfalls das Bedürfnis nach Nähe und vermittelt Sicherheit. Der (ruhige) Herzschlag der begleitenden Person hat meist eine beruhigende Wirkung auf das Kind. Es ist also essentiell, dass die Person, die das Kind in den Schlaf begleitet, ruhig und entspannt ist. Stress und Aufregung kann das Kind spüren und das Einschlafen wird schwieriger. Eine ruhige Begleitung überträgt sich allerdings ebenfalls.

In den Schlaf begleitet zu werden sorgt dafür, dass das Kind eine positive Einstellung zum Schlaf entwickelt und sich sicher und umsorgt fühlt. Das Kinder abends das Bedürfnis nach Nähe haben, ist angeboren. Dieses Bedürfnis ist auch im 2. und 3. Lebensjahr noch vorhanden. Allerdings stehen die Chancen gut, dass Kinder zwischen 3 und 5 Jahren alleine einschlafen können.

Möchtest du mehr über das Steinzeitbaby erfahren? Dann lies gern auch diesen Artikel: Steinzeitbaby