Cool bleiben – besser schlafen: Tipps für den Babyschlaf und Kleinkindschlaf im Sommer für entspannte Nächte

Cool bleiben – besser schlafen: Tipps für den Babyschlaf und Kleinkindschlaf im Sommer für entspannte Nächte

Hier ist er. Mein Blog-Artikel zum Babyschlaf und Kleinkindschlaf im Sommer. Während ich das schreibe ist es schon fast Mitternacht und ich schwitze immer noch total. Denn aktuell ist es echt warm. Das stört natürlich nicht nur uns Erwachsene und hält uns vom Schlafen ab, sondern die Hitze hat auch Auswirkungen auf den Baby- und Kinderschlaf.

Die häufigsten Fragen zum Thema Schlafen mit Baby oder Kleinkind im Sommer sind:

  1. Wie kann ich die Temperatur im Schlafzimmer oder im Kinderzimmer senken?
  2. Was soll ich meinem Baby oder Kleinkind nachts zum Schlafen anziehen. wenn es draußen sehr heiß ist?
  3. Beeinträchtigt die Hitze den Schlaf von meinem Baby oder Kleinkind?

1. Die Temperatur im Schlaf oder Kinderzimmer

Lüften und Thermo-Rollo

Leider gibt es nicht so viele Möglichkeiten die Temperatur vorm Schlafen gehen zu senken. Hilfreich ist es, auf jeden Fall gleich morgens zu lüften, wenn es noch nicht ganz so heiß ist und den Tag über die Wohnung möglichst dunkel zu halten. Rollläden von außen können dabei helfen, die Hitze etwas draußen zu halten. Sind diese nicht verfügbar, kann ein Thermo-Rollo Abhilfe schaffen. Diese halten die Hitze draußen, zusätzlich kann man damit das Zimmer abdunkeln. Viele Kinder schlafen im Sommer schlechter, weil es so lange hell ist. Das Zimmer ganz dunkel zu machen kann helfen, denn Dunkelheit unterstützt die Produktion von Melatonin (unser Schlafhormon).

Ventilator

Eine weitere Möglichkeit ist ein Ventilator. Allerdings verteilt der eher die warme Luft im Zimmer und ändert nichts an der Temperatur. Anders sieht es aus, wenn du beispielsweise ein Gefäß / Eimer mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser vor den Ventilator stellst. Durch die Verdunstungskälte entsteht so eine improvisierte Klimaanlage. Den gleichen Effekt erzeugst du, wenn du den Ventilator vor feuchte Wäsche stellst. Oder, wenn du feuchte Tücher vor das gekippte Fenster hängst. Aber Achtung: Das funktioniert nur, wenn draußen eine sehr trockene Hitze herrscht. Ist die Luftfeuchtigkeit sowieso schon sehr hoch, wie vor einem Gewitter, wird der Raum noch feuchter und es besteht die Gefahr, dass Schimmel entsteht. Achte auch bitte darauf, dass du den Ventilator nie direkt aufs Babybett, bzw. den Platz, an dem dein Baby schläft, richtest.

Mobiles Klimagerät

Was tatsächlich Abhilfe schafft, ist ein mobiles Klimagerät, das nicht mit Verdunstungskälte arbeitet, sondern die warme Luft nach draußen leitet. Wir machen das so, dass wir den Schlauch aus dem Fenster hängen oder aus der Balkontür und den Rolladen so weit wie möglich herunterlassen. Für den restlichen Schlitz haben wir uns ein passendes Holzbrett gesägt. So ist es möglichst dicht und wir erreichen tatsächlich einige Grad weniger, was im Schlafzimmer definitiv einen Unterschied macht. Wir haben dieses Gerät:

2. Die nächste Frage die Eltern im Sommer beschäftigt ist: Was soll ich meinem Baby oder Kleinkind nachts zum Schlafen anziehen?

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, da einige Faktoren eine Rolle spielen. Wie warm ist es bei euch im Schlafzimmer oder im Kinderzimmer? Schläft dein Kind im eigenen Bett oder im Familienbett? Und natürlich ist das Empfinden von Kindern sehr individuell. Bitte prüfe die Temperatur immer im Nacken.

Meiner Erfahrung nach ist es hilfreich, auf ein Material wie Wolle und Seide zu setzen. Das ist temperaturausgleichend: Die Wolle kann Wärme speichern falls sie benötigt wird (super für kleine Babys, die ihre Temperatur noch nicht so gut halten können) und überschüssige Wärme nach außen abgeben. Der Seidenanteil wirkt kühlend. Außerdem ist das Material feuchtigkeitsregulierend. Besonders Wolle kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen und auch wieder abtransportieren, sie fühlt sich nicht klamm an und trocknet sehr schnell. Dein Kind schwitzt also nicht so schnell und wenn, ist es nicht klatschnass geschwitzt. Noch ein toller Effekt ist, dass die Sachen auch im Sommer tagsüber getragen werden können, da sie einen natürlichen UV Schutz haben. Durch die tollen Materialeigenschaften kann auch tagsüber ein Langarmbody getragen werden.

Persönliche Empfehlung:

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Wenn dein Kind gerne im Schlafsack schläft oder du gerne einen benutzen möchtest, achte darauf, dass er 0,5 TOG hat. Toll sind hier Schlafsäcke aus Musselin. Bei größeren Kindern kannst du einfach ein Musselintuch als Decke nutzen, oder ein Laken.

3. Beeinträchtigt die Hitze den Schlaf von meinem Baby oder Kleinkind?

Ja das kann gut sein. Es kann sein, dass dein Kind länger braucht um Einzuschlafen, öfter aufwacht und öfter stillen und sein Fläschchen möchte, weil es evtl. Durst hat. Das Einschlafen kann auf Grund der Hitze und der Helligkeit schwer fallen. Hier hilft, wie oben beschrieben, den Raum kühlen und abdunkeln. Den Raum möglichst dunkel zu halten kann auch morgens dafür sorgen, dass dein Kind nicht früher wach wird als gewöhnlich. Unsere innere Uhr passt sich der Helligkeit an.

Es kann allerdings auch sein, dass du nicht den richtigen Zeitpunkt fürs Schlafen legen erwischst. Im Sommer kann es vorkommen, dass dein Kind sehr platt ist und du es früher hinlegen willst, es aber noch gar nicht müde ist. Das führt natürlich auch zu langen Einschlafzeiten.

Wenn dein Kind oder Baby nachts häufiger wach wird als sonst, kann das natürlich mit der Temperatur zusammenhängen und wahrscheinlich hat dein Kind Durst. Also, gerne vorm Schlafen gehen auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten. Bitte aber auch nachts nach Bedarf stillen oder die Flasche anbieten. Babys benötigen kein Wasser oder eine andere Flüssigkeit zusätzlich zur Milch. Bei älteren Kindern kannst du nachts Wasser bereit stellen.

Hast du Fragen zum Schlafen im Sommer mit deinem Baby oder Kleinkind? Oder hast du auch einen tollen Tipp, der euch die Nächte bei Hitze erleichtert? Kommentiere gerne diesen Beitrag.

 

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Einschlafstillen

Einschlafstillen

Hast du schon mal Sorge gehabt, dass das „in den Schlaf Stillen“, das Einschlafstillen, deinem Kind schaden könnte? Keine Sorge! Das tut es nicht.

So oft liest oder hört man, dass Schlafen und Stillen unbedingt getrennt werden muss. Oder, dass das Baby nicht dabei einschlafen darf. Dass das Baby sich daran gewöhnt… usw. Ja, natürlich gewöhnt sich das Baby daran. Aber das ist völlig in Ordnung und gewollt. Ein Kind in den Schlaf zu stillen, ist das Natürlichste der Welt. Muttermilch ist einfach wunderbar und passt sich immer an die aktuellen Bedürfnisse an. So trägt ihre Zusammensetzung abends und nachts dazu bei, dass das Kind besser schläft und auch die Mutter schneller zurück in den Schlaf findet. Ein
natürliches Schlafmittel sozusagen. Zusätzlich ist das Saugen an der Brust anstrengend und macht ebenfalls müde. Es ist keine schlechte
Angewohnheit, sondern kann im Gegenteil eine riesige Erleichterung sein, wenn das Kind durch das Stillen zuverlässig in den Schlaf findet. Ist
aber auch kein Garant dafür, dass das Einschlafen immer schnell geht.

Stillen reduzieren Workshop

Wie lange darf ich das Einschlafstillen beibehalten?

Trotzdem: Einschlafstillen kann so lange beibehalten werden, wie Mama und Kind das wollen. Und entscheidet die Mutter, dass es nicht mehr das
Richtige ist, gibt es noch viele andere Möglichkeiten, ein Kind liebevoll in den Schlaf zu begleiten. Diese Entscheidung liegt aber alleine bei der
Familie und sollte nicht durch irreführende Aussagen von außen beeinflusst werden. Ohne Stillen einschlafen passiert von alleine, wenn die Mutter es zulässt. Die meisten Kinder stillen sich im Alter von 2-4 Jahren von alleine ab und so verändert sich auch automatisch das Einschlafritual.

 

Doch natürlich darf etwas an der Situation verändert werden, wenn es für die Mutter nicht mehr passt.
Benötigst du hierbei Unterstützung? Dann ist mein Workshop zum Thema Einschlafstillen / Dauernuckeln / häufiges Stillen genau das richtige für dich. KLICK

Workshop Stillgewohnheiten liebevoll verändern